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Bankgeschäft

  • Ziele & Ergebnisse 2019

  • Ziele 2019

    Ergebnisse 2019

  • Ziel

    Fortsetzung unserer Anstrengungen, in der ganzen Bank eine solide Compliance- und Kontrollkultur durch gezielte Massnahmen zu fördern, die dem sich wandelnden Geschäftsumfeld Rechnung tragen.

    Ergebnisse

    Mit unserem Conduct and Financial Crime Control Committee haben wir weiterhin aktiv Compliance-Risiken in Zusammenhang mit Finanzkriminalität überwacht und bewertet, und wir treiben Initiativen für Wachsamkeit im Rahmen der Bekämpfung der Finanzkriminalität voran.

    Wir haben weiterhin gezielt an der Entwicklung und Verbesserung unserer Daten- und Technologie­plattformen gearbeitet, die zur Minderung von Mitarbeiter- und Kundenrisiken beitragen.

  • Ziel

    Ergreifung von Massnahmen im Hinblick auf die Entscheidung Grossbritanniens für den Austritt aus der EU, um negative Auswirkungen auf das Geschäft und die Kunden zu minimieren.

    Ergebnisse

    Um unseren Kunden in der EU weiterhin Dienstleistungen anbieten zu können und den Zugang zu den EU-Märkten zu ermöglichen, nutzen wir unser bestehendes Netzwerk von Rechtseinheiten und übertragen, wenn nötig, unsere EU-Kunden und das Broker-Dealer-Geschäft mit Sitz in der EU auf Einheiten der Gruppe, einschliesslich auf jene mit Sitz in Spanien, Credit Suisse Securities Sociedad de Valores S.A., und Deutschland, Credit Suisse (Deutschland) AG.

  • Ziel

    Konzentration auf die Generierung von Kapital, um es an die Aktionäre zurückzugeben; unser langfristiges Ziel ist es, rund 50 Prozent der Gewinne in den Jahren 2019 und 2020 an die Aktionäre auszuschütten.

    Ergebnisse

    Wir haben weiterhin Kapital generiert und unsere ausgewiesene Quote des harten Kernkapitals (CET1) per Ende 2019 auf 12,7 Prozent erhöht. Wir haben vergangenes Jahr Ausschüttungen in Höhe von CHF 1,7 Milliarden an unsere Aktionäre vorgenommen – unter anderem im Rahmen des erfolgreichen Abschlusses unseres Aktienrückkaufprogramms für 2019 in Höhe von CHF 1 Milliarde. Wir haben für das Jahr 2020 ein ähnliches Programm gestartet und hatten vor der Ausbreitung von COVID-19 für dieses Jahr mit einem Rückkauf von Aktien im Wert von mindestens CHF 1 Milliarde gerechnet, entsprechende Markt- und Wirtschaftsbedingungen vorausgesetzt. Nach Abschluss der ersten Aktienrückkäufe im Rahmen des Programms für 2020 am Anfang des Jahres wird der Verwaltungsrat die Erwartungen an die weitere Ausgestaltung des Aktienrückkaufprogramms überprüfen, sobald grössere Gewissheit über die weiteren Marktaussichten und die finanziellen und ökonomischen Entwicklungen besteht.

  • Ziel

    Entwicklung von Methoden und Hilfsmitteln zur Ausrichtung von Kreditportfolios an den Zielen des Pariser Abkommens zusammen mit anderen Banken.

    Ergebnisse

    Wir anerkennen die Notwendigkeit, auch die Finanzströme mit den Zielen des Pariser Abkommens in Einklang zu bringen. Deshalb haben wir uns 2019 dem Pilotprojekt «Paris Agreement Capital Transition Assessment» (PACTA) angeschlossen. Die Credit Suisse arbeitet im Rahmen dieses Projekts zusammen mit anderen internationalen Banken an der Entwicklung und Erprobung von Methoden, mit denen sich die Ausrichtung von Unternehmenskreditportfolios am Klimaabkommen von Paris messen lässt. Zudem beteiligen wir uns an der Phase II des Pilotprojekts für den Bankensektor zur Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. In diesem wird ein systematischer, wiederholbarer und umfassender Ansatz zur Beurteilung von Übergangs- und physischen Risiken in Abstimmung mit den TCFD-Empfehlungen entwickelt.

  • Ziel

    Durchführung einer Pilotphase zur Ausarbeitung einer internen Terminologie für Klimarisiken sowie zur Messung gewisser Branchenengagements anhand definierter Klimaszenarien.

    Ergebnisse

    Wir haben mehrere Hauptrisiken und -chancen identifiziert, die sich aus den physischen Folgen des Klimawandels oder den Folgen des Übergangs ergeben.

    Klimarisiken sind in unserer gruppenweiten Risikotaxonomie verankert. Sie können sich in Form von bestehenden Risikoarten wie dem Kredit-, Markt- oder nicht-finanziellen Risiko, dem Geschäftsrisiko oder dem Reputationsrisiko manifestieren.

    Im Laufe des Jahres 2019 hat die Gruppe ihre internen Berichte verbessert und entwickelt weitere Klimaszenarien, zusätzlich zu den 2018 erarbeiteten 2°C- und 4°C-Szenarien.

  • Ziel

    Überprüfung und Weiterentwicklung unserer Sektorweisungen und -richtlinien für sensitive Branchen.

    Ergebnisse

    Im Jahr 2019 haben wir bei unseren Sektorweisungen und -richtlinien für sensitive Branchen folgende Anpassungen vorgenommen:

    Aktualisierung der Richtlinien für den Stromsektor zum Ausschluss jeglicher Art von Finanzierung, die speziell der Entwicklung neuer Kohlekraftwerke dient.

    Aufnahme des Prinzips der freien, vorherigen und informierten Zustimmung (Free, Prior and Informed Consent) in unsere Weisungen für die Bereiche Öl und Gas, Bergbau sowie Forst- und Agrarwirtschaft, um die Rechte indigener Völker, die von projektbezogenen Transaktionen betroffen sein könnten, besser zu respektieren.

  • Ziel

    Weiterführung des Austauschs mit anderen Banken und Verbänden zur Entwicklung von Due-Diligence-Ansätzen für Umwelt- und soziale Aspekte sowie die Verbesserung der Berichterstattung zu diesen Themen.

    Ergebnisse

    Wir haben unsere aktive Teilnahme an Brancheninitiativen wie beispielsweise den Equator Principles und der Thun-Gruppe fortgesetzt.

    Die Credit Suisse hat beim Prozess zur Aktualisierung der Equator Principles eine aktive Rolle gespielt und war auch in das Management der Equator Principles Association involviert.

    Im Jahr 2019 diskutierte die Credit Suisse am Treffen der Thun-Gruppe mit Vertretern von Banken, Regierungen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und anderen Akteuren Themen wie die OECD-Leitsätze für «Responsible Business Conduct», die wirksame Sorgfaltsprüfung und Leistungsmessung im Bereich Menschenrechte sowie Massnahmen zur Bekämpfung von moderner Sklaverei und Menschenhandel.

    Wir waren Mitglied einer von der OECD eingerichteten Beratungsgruppe. Diese Gruppe aus verschiedenen Interessenvertretern will Best-Practice-Lösungen für Sorgfaltspflichten im Bereich Menschenrechte und Umwelt entwickeln, basierend auf den Bestimmungen der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen. In den Jahren 2018 und 2019 arbeitete die Beratungsgruppe an der Entwicklung der OECD-Richtlinien zur Sorgfaltsprüfung für verantwortungsvolle Firmenkreditvergaben und Wertpapieremissionen («Due Diligence for Responsible Corporate Lending and Securities Underwriting»), die im Oktober 2019 veröffentlicht wurden.

    In Singapur veranstalteten wir zum neunten Mal unseren jährlichen runden Tisch zur Berücksichtigung ökologischer und sozialer Risikomanagementmassnahmen im Investment Banking mit Teilnehmenden von zwölf verschiedenen Banken.